Alles beginnt bei der

Landwirtschaft


 
 

Unsere beiden Zuchtstiere "Bomber" und "Lazy"

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Bullenmast

Die Bullen, die zur Mast aufgezogen werden, stammen alle aus unserer Kälberaufzucht, bzw. Angus-Mutterkuhhaltung. Sie kommen mit fünf bis sechs Monaten in den Stall, in eine Gruppe mit sechs bis sieben Tieren. Wir haben vier solche Gruppen im Stall stehen, also insgesamt 25-30 Bullen. Allerdings legen wir uns inzwischen nicht mehr auf eine einzige Rasse fest. Bei uns leben Angus, Fleckvieh und Weißblaue Belgier/Fleckvieh ohne Probleme zusammen. Die Bullen werden, bis sie mindestens zwei Jahre alt sind, mit einer Mischung aus Mais- und Grassilage und Stroh gefüttert und bekommen zusätzlich Kraftfutter, was genau nach ihrem Bedürfnis gemischt wird. „Wir kennen, auch wenn viele das nicht denken, unsere Maststiere ganz genau und könnten sofort handeln, sollte ihnen etwas fehlen.“ – Lukas Hörger.

 
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Angus-Mutterkühe

Seit Dezember 2015 haben wir auf dem Hof eine eigene Angus-Herde, die im Moment aus neun Kühen und vier Fersen besteht, was sich allerdings ständig ändert. Der Entschluss für diese Rasse hatte für uns mehrere Gründe. Zum einen haben die Angus-Rinder ein sehr zartes Fleisch und durch ihre kleinen Knochen eine geringe Ausschlachtung. Zum anderen eignen sie sich besonders gut für die Mutterkuhhaltung, da sie, wegen der kleinen Köpfe der Kälber, sehr selbstständig gebären können. Die männlichen Stierkälber kommen mit ca. sechs Monaten in den Bullenstall und werden für die Mast weitere 18 Monate groß gezogen. Somit können wir den Kälberzukauf stetig minimieren. Die weiblichen Kälber bleiben bei der Mutter und werden mit 15-17 Monaten zum ersten Mal von einem unserer Zuchtstiere gedeckt.

 
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Kälberaufzucht

Durch unsere Angus-Mutterkuhhaltung kommt ein Teil unserer Stierkälber aus eigener Zucht. Da die Angus-Herde jedoch noch nicht unseren gesamten Bedarf an Stierkälbern decken kann, sind wir zum Teil noch auf Kälberzukauf angewiesen. Diese Kälber kaufen wir im Alter von ca. fünf Wochen beim Zuchtverband Miesbach in Form einer Versteigerung, wobei alle von Höfen aus der Umgebung kommen. Bei uns am Hof leben die Stierkälber dann im großen Kälber-Iglu zusammen mit zwei bis drei Kuhkälbern, die als Milchkälber geschlachtet werden. Alle Kälber bekommen ein Halsband mit einem Chip, womit sie dann am Tränkeautomat ihre individuell eingestellte Milch saufen können. Dazu bekommen sie Wasser und Heu und später Mais mit speziellem Kraftfutter.

 
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Schweinemast

Auf unserem Hof leben nicht nur Rinder, sondern auch ca. 28 Schweine. Aufgeteilt in drei Gruppen genießen die Schweine die bequeme Stohhaltung.
Diese hat neben dem gelenkschonenden Aspekt aber noch einen anderen Hintergrund, nämlich die Beschäftigung der Tiere. Schweine sehen zwar sehr faul aus, brauchen allerdings unbedingt etwas zur Beschäftigung. Mit dem Stroh haben sie ständig etwas zum wühlen und spielen und würden sich somit nie gegenseitig aus Langeweile verletzen. Die Schweine kommen mit 12-14 Wochen und einem Gewicht von ca. 30kg zu uns auf den Hof und werden nach ungefähr vier Monaten mit 90-120kg geschlachtet. Zum Fressen bekommen sie unser selbstangebautes und zusammengestelltes Kraftfutter.

 
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Feldarbeit

Unsere Tiere bekommen nur unser selbst angebautes Futter, um eine qualitativ hochwertige und für die Tiere 100% unschädliche Fütterung zu garantieren. Dies setzt allerdings eine so gut wie ganzjährig immer wiederkehrende Feldarbeit voraus. Zu unserem Hof gehören ca. 18ha Felder, von denen alle bis auf eins in Siegertsbrunn verteilt sind. Vom Ackern übers Anbauen bis hin zur Ernte liegt alles in den Händen von Lukas Hörger. Wir bauen jedes Jahr aufs neue Gerste, Weizen und Erbsen an, aus denen dann das Kraftfutter für die Rinder und die Hauptnahrung der Schweine, sowie Stroh entsteht. Außerdem füllen wir einmal im Jahr unsere Silos mit Mais und zweimal im Jahr mit Gras auf, was die Hauptnahrung der Tiere ausmacht. Aus dem Gras entsteht außerdem unser eigenes Heu.

 
 

Die Landwirtschaft ist
Lukas Hörger's große Leidenschaft.